Youngsters mit versöhnlichem Saisonabschluss

Bereits stand also schon das letzte Turnier auf dem Plan und alle wollten noch einmal ihr Bestes geben. Die Voraussetzungen schienen nicht ideal zu sein, da Stefan Kaufmann sowie Bruno Burkhard abwesend waren. So übernahm Ueli Ruch das erste Mal auf eigene Faust das Coaching, ihm zur Seite stand der ebenfalls unerfahrene Paulo Marti als Assistenz Coach.

Als ersten Gegner empfing man die Junioren aus Grenchen, welche eine sehr gute Saison absolvierten. Coach Ruch versuchte seine Junioren jedoch zu motivieren, dass jeder Gegner zu schlagen ist und nicht nur aufgrund des Ranking beurteilt werden soll. Die erste hälfte verlief ganz nach Wunsch und man ging bereits nach 6:15 durch Roland Schertenleib überraschend in Führung. Wie schon an früheren Turnieren wurde man durch den Führungstreffer übermütig und die Defensive wurde vernachlässigt, so kam es dass es nach 13 Minuten 3:1 für die Gäste stand. Leider lief es auch in der zweiten Spielhälfte nicht viel anders, Mario Habegger vermochte zwar noch den 3:2 Anschlusstreffer zu schiessen, aber danach musste man denn Schlussstand von 6:3 hinnehmen. Sicher können sich alle damit zufrieden stellen aber wären eigentlich auch Punktgewinne im Rahmen des Möglichen gewesen, hätte man diverse unnötige Strafen nicht geholt.

Das zweite Spiel wurde durch das Nichterscheinen der Murtener 5:0 Forfait gewonnen.

So wurde das 3. Spiel gegen die Züri Sharks, gegen welche man bisher noch nie gewann, vorgezogen. Man wollte im letzen Spiel noch die allerletzten Reserven mobilisieren und Coach Ruch ermahnte seine Spieler konsequenter die Defensivaufgaben zu übernehmen und endlich wurde dies auch in Tat umgesetzt. Denise Burkhard, welche schon ein sehr gutes Turnier spielte hatte in diesem Spiel, durch die gute Vorarbeit der Defensive also nicht mehr viel zu tun. Die Vorderleute im Sturm konnten sich ihrerseits dann auch ihre Chancen erkämpfen und so gewann man dieses Spiel verdient mit 5:1

Fazit: Die erste Saison kann man als geglückt bezeichnen, hatte man noch in den ersten Spielen das Lehrgeld bezahlen müssen konnte man gegen Schluss schon mit den Grossen mithalten, oder ihnen gar ein Bein stellen.

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