Devils II trotz 10 Toren ohne Punkt

Ans letzte Auswärtsspiel in Zürich hatten die Devils gute Erinnerungen. War man ja in der vergangenen Qualifikation das einzige Team, welches den Sharks eine Niederlage zufügen konnte. Doch die Zeiten haben sich geändert. Die Züri Sharks sind nicht mehr Leader und von der Devils-II-Auswärtsstärke der vergangenen Saison ist derzeit gar nichts mehr zu spüren.

Die Sharks zeigten gleich zu Beginn, wie man als Heimteam auftreten sollte. Mit aggressivem Forechecking setzten sie die Devils früh unter Druck und erspielten sich so bis zur 16. Minute eine komfortable 4 zu 0 Führung. Erst ein Langenthaler Time-out brachte kurzzeitige Besserung ins Spiel der Gäste und Leuenberger markierte in der 19. Minute im Powerplay den ersten Devils-Treffer.

Im zweiten Drittel entwickelte sich ein offener Schlagabtausch zwischen den beiden Teams. Dies zugunsten der Sharks, denn sie hatten einen genügend grossen Vorsprung im Rücken. Paolo Marti schoss seinen ersten Treffer in der zweiten Mannschaft und innerhalb von weniger als zwei Minuten glückten den Teufel drei Treffer. Aber auch die Zürcher liessen sich im Abschluss nicht zweimal bitten und schossen 5 Tore im zweiten Spielabschnitt. Nach zwei Dritteln lag man daher mit 5 zu 9 in Rückstand.

Auch im letzten Drittel wurde ein Devils-Tor praktisch immer mit einem Zürcher Tor beantwortet. So sahen die Langenthaler nie Land in Sicht und der Anschlusstreffer lag nie in Reichweite. Highlights aus Devils-Sicht waren sicher die ersten Skorerpunkte von A-Junior Rolf Sägesser in der zweiten Mannschaft. Nachdem er den Treffer von Marti vorbereitet hatte, schoss er das zehnte Langenthaler Goal gleich selber, indem er den Goalie abgeklärt tunnelte.


Züri Sharks Langenthal Devils II 16:10 (4:1, 5:4, 7:5)

Devils-Tore:19. Leuenberger (Gerber, Hofer / PP Ausschluss Binkert), 21. Marti (Sägesser), 32. Marco Trüssel (Gerber), 33. Thomas Trüssel (Tony Läderach), 33. Leuenberger (Kropf), 47. Marco Trüssel (Gerber, Hofer / PP Ausschluss Meister), 49. Gerber (Leuenberger), 49. Hofer (Leuenberger), 55. Gerber (Hofer), 56. Sägesser.

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