Kanterniederlage im Berner Oberland für Junioren

Nach dem Spiel gegen Visp mussten heute die Junioren wieder auswärts antreten. Dieses Mal stand man dem SHC Berner Oberland gegenüber. In der Phase 1 hatte der Gegner teilweise hohe Niederlagen gegen Worblaufen und Visp zu verzeichnen, jedoch in der Rückrunde lief es für die Oberländer wesentlich besser.

Umso schwerer war es nun für Stefan Ulmann, der heute alleine das Coaching übernahm, weil Ueli Ruch als Schiedsrichter einsprang, den Gegner einzuschätzen. Die Youngster waren personell mit dreieinhalb Linien stark besetzt und versuchten diesen Vorteil gegenüber dem Gastgeber, welcher nur 2 komplette Linien hatte, auszunutzen. Die ersten fünf Minuten war die Partie ausgeglichen und erst nach 4:48 musste André Kamm, welcher als Ersatzmann für Dominik Burgunder einsprang, hinter sich greifen. Die Jungteufel liessen sich von diesem Rückstand nicht beirren und spielten wacker weiter. Bald einmal stellte man aber fest, dass die Oberländer mehrheitlich körperlich sowie technisch den Langenthaler überlegen waren.

Nichtsdestotrotz kamen auch die Devils zu ihren Chancen, welche aber vom überzeugenden gegnerischen Torhüter pariert wurden. Das Spiel verlief nun mehrheitlich in der Verteidigungszone der Jungteufel, André Kamm hielt den vielen Schüssen entgegen, doch konnte gegen die Nachschüsse nichts ausrichten.

Das zweite Drittel war gekennzeichnet durch die vielen Strafen, welche mehrheitlich auf Frust und Undiszipliniertheit beider Mannschaften zurückzuführen war. Die Strafen gegen die Teufel wurden dann auch mehrheitlich durch, das gute Powerplay der Oberländer brutal bestraft. So musste man gegen Schluss des Drittels ganze 6 Gegentreffer verbuchen. Es vergingen ganze 38 Minuten bis Adriano Realini auf Pass von Mario Habegger, den ersten Treffer für die Gäste verbuchen konnte. Dieses Tor war aber nur noch ein Tropfen auf dem heissen Stein, denn allen war klar, dass ein 10:1 Rückstand nicht mehr aufzuholen war.

Im letzen Drittel schoss Patrick Wälchli auf einen schönen Rückpass von Rolf Sägesser noch das 10:2, doch danach war die Luft raus bei den Teufeln und man konnte sich bei André Kamm bedanken, dass sich nur zu einem 14:2 Endstand belief.

Fazit: An diesem Tag war nicht viel drin für die Teufel, nichtsdestotrotz will man beim Heimspiel ein anderes, diszipliniertes Gesicht zeigen und den Heimvorteil nutzen.


Telegramm:

5. Wyss 1:0, 7. Ammetter (Zenger) 2:0, 11. Ammetter 3:0, 13. Michel (Wyss) 4:0, 23. Tschanz (Michel) 5:0, 25. Ammetter (Michel / Tschanz) 6:0, 30. Tschanz (Wyss) 7:0, 32. Michel (Tschanz / Feller) 8:0, 34. Ammetter (Tschanz) 9:0, 39. Tschanz (Michel) 10:0, 39. Realini (Habegger) 10:1, 47. Wälchli (Sägesser) 10:2, 48. Ammetter (Zenger) 11:2, 50. Michel (Tschanz) 12:2, 56. Michel 13:2, 58. Tschanz (Ammetter) 14:2

Team Devils:

Kamm, Guélat, Di Nuzzo, Wälchli, Gafner, Affeltranger, Lötscher, Sägesser, Lanz, Habegger, Realini, Schertenleib, Cristobal, Burkhard Denise (Damen), Mathys

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