Junioren: Spiel 2 und 3 der Playoffs

Dumme Niederlage

Nach der ersten guten Partie gegen das Berner Oberland, welche die Jungteufel mit 9:7 gewonnen hatten, musste man das erste Mal auswärts in der Rollhockey Halle in Wimmis antreten.

Die Devils konnten dank ihrem ersten Sieg ohne Druck spielen und sich primär auf die Defensive konzentrieren. Wichtig war den Kasten möglichst lange sauber zu halten, damit die Oberländer noch mehr unter Druck kämen und die Teufel auf Konter spielen könnten.

Diese Strategie ging bis zur Mitte der Partie hervorragend auf und man führte nach 26 Minuten mit 5:3 alles schien zu klappen. Doch dann kam die Zeit der Oberländer, diese spielten nun vermehrt härter auf den Körper und Jonas Lanz fasste aus Frust eine dumme Strafe welche von den Gastgebern brutal ausgenutzt wurde. Irritiert durch den Anschlusstreffer kam gleich das nächste Tor, die souveräne Überlegenheit war innert Minuten dahin. Nun war das Selbstvertrauen dahin nichts wollte mehr klappen und die Junioren konnten die Tatsache, dass die Oberländer nur ihren kleinen Ersatztorhüter zur Verfügung hatten, nicht ausnutzen.

Nach der 54. Minute keimte noch einwenig Hoffnung auf als man auf 8:6 verkürzen konnte, doch der Akku der meisten Teufel war schon beinahe aufgebraucht und die Tatsache dass nur 3 Stammverteidiger dabei waren, tat sein letztes dazu, das 9:6 und kurz darauf das 10:6. Jetzt war allen klar dass man diesen Rückstand kaum mehr aufholen konnte und so kam Nico Mathys wieder einmal zu mehreren Minuten Spielzeit, in welcher er sehr gute Leistungen zeigte.

Fazit: Es wäre ein Sieg drin gelegen, wenn die Jungteufel in brenzligen Situationen endlich ihre Nerven in den Griff bekommen könnten und nicht dumme Strafen bekämen.


Telegramm:

7. Wyss (Michel) 1:0 , 11. SH Sägesser (Habegger) 1:1, 14. Michel (Tschanz) 2:1, 18. PP Guélat (Sägesser) 2:2, 20.. Habegger (Sägesser) 2:3, 21. PP Affeltranger (Sägesser/Habegger) 2:4, 24. Ammeter 3:4, 26. Habegger (Sägesser) 3:5, 28. PP Wyss (Michel) 4:5, 30. Ammeter 5:5, 40. Ammeter (Tschanz) 6:5, 41. Michel (Wyss) 7:5 52. Zimmermann (Ammeter) 8:5, 54. Sägesser (Affeltranger) 8:6, 54.. PP Ammeter (Wyss/Tschanz) 9:6, 55. Wyss (Ammeter) 10:6, 59. Ammeter (Michel) 11:6


Unglück und fragliche Entscheidungen

Nach der zweiten Partie gegen das Berner Oberland, welche die Jungteufel leider 11:6 verloren hatten, musste man am nächsten Tag wieder nach Wimmis fahren.

Die Teufel hatten sich viel vorgenommen und konnten mit Roland Schertenleib, Patrick Wälchli und Hans Lötscher auf 6 Stammverteidiger zählen, somit waren die Voraussetzungen besser als gestern. Neben dem Head Coach waren heute mit Christof Gerber als Motivations und Taktiv Trainer und Marti Paolo als Assistenzcoach gleich 3 Trainer anwesend.

Man war also ideal vorbereitet und hatte sich einiges vorgenommen doch nach 14:00 Uhr waren immer noch keine Schiedsrichter eingetroffen. Der SHC Visp stellte wie bereits mehrer Male zuvor keine Schiedsrichter! und so musste improvisieren und man musste wie in der Qualifikation mit einen Berner Oberländer und einen Langenthaler SR spielen.

Im Entscheidenden Spiel war dies alles andere als ideal, doch hatte man einen Kleintransporter gemietet und war bereits vor Ort so entschieden sich die Teufel trotzdem zu spielen. Ueli Ruch überlies Paolo Marti die Leitung des Spiels weil er immer noch nicht richtig gesund war und hoffte auf ein objektiv und neutral geleitetes Spiel.

Das Spiel blieb lange Zeit unentschieden und erst nach der 16. Minute gingen die Gastgeber in Führung. Kurz vor der Drittelspause musste man leider noch einen weiteren Treffer entgegennehmen. Nichtsdestotrotz glaubten die Teufel noch an ihre Chance und spielten unbekümmert weiter und so gelang in der 29. Minute der erste Treffer durch Mario Habegger, doch die Devils wurden durch ihre zu offensive Spielart postwendend bestraft und so stand eine Minute später der 2 Tore Vorsprung wieder da.

Jetzt versuchte man es mit mehr Ruhe und System und bis zur zweiten Drittelspause verkürzten die Gäste auf 4:3. Nun wollte man alle Kräfte mobilisieren und die Partie auf seine Seite ziehen. Doch dann stocherten die Oberländer ein Tor welches aber schon unter den Beinschonern von Dominik Burgunder geklemmt wurde und regulär abgepfiffen werden sollte ein, die Schiedsrichter entschieden für die beiden Langenthaler Coaches unverständlich auf Treffer. Jetzt kochten die Nerven der Junioren und die Coaches konnten nur mit grösster Anstrengungen die Jungteufel beruhigen. Kurz darauf schoss Jonas Lanz, der Ball prallte vom Torhüter ab und rollte zwischen den Beinen ins Tor, die Schiedsrichter entschieden von Höhe der Mittellinie! auf kein Tor, jetzt gingen die Emotionen mit Patrick Wälchli durch und er kassierte eine 10 Minuten Disziplinarstrafe. Nun herrschte Wut und Frustration auf der Bank der Teufel und man lag nach der 52. Minute mit 7:3 zurück, doch durch eine Strafe gegen die Gastgeber konnte man auf 7:4 verkürzen und einige Minuten später gar auf 7:5. Etwas länger als eine Minute vor Schluss war Patrick Wälchli wieder zurück im Spiel und erzielte mit einem Gewaltsschuss das 7:6 doch der Treffer, welcher durch die straffen Netze zurückprallte wurde von den Schiedsrichter ebenfalls nicht gewertet! Und so nahmen die Teufel noch Dominik Burgunder aus dem Tor, doch es reichte nicht und man musste gar den achten Gegentreffer hinnehmen. Zum Schluss gingen die Nerven mit dem oft von hinten in die Bande gecheckten (ohne Strafen!) Jonas Lanz durch und so kassierte der bisweilen sehr faire Spieler (2 Strafmin) eine 10 Minuten Disziplinarstrafe. Matthias Guélat verstand diese Aktion ebenfalls nicht und durfte ebenfalls eine Disziplinarstrafe gegen sich hinnehmen.

Fazit: Ein top Playoffspiel welches nach Meinung der Langenthaler Coaches leider durch fragliche Entscheide verfälscht wurde. Doch ist dies nicht der Fehler der beiden SRs, welche spontan einsprangen und es schwierig hatten solche Entscheide neutral zu pfeiffen, sondern des SHC Visp, der dieses Spiel hätte leiten sollen!


Telegramm:

16. Ammeter (Zenger) 1:0 , 20. Wyss 2:0, 29. Habegger (Sägesser/Guélat) 2:1, 30. Michel (Tschanz/Megert) 3:1, 35.. Realini (Wälchli) 3:2, 37. PP Wyss (Ammeter) 4:2, 38. Lanz (Realini/Di Nuzzo) 4:3, 46. Ammeter 5:3, 51. Ammeter (Zimmermann) 6:3, 52. Tschanz (Michel) 7:3, 53. Sägesser (Affeltranger) 7:4, 56. Realini (Lanz) 7:5 60. Michel (Tschanz) ins leere Tor

Guélat, Burgunder , Di Nuzzo, Gafner, Affeltranger, Sägesser, Lanz, Realini, Habegger, Wächli, Lötscher, Schertenleib


Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.