Auswärtsniederlage für die Devils II

Obwohl Aushilfstrainer Christof Gerber vor dem Spiel daraufhin wies, dass von Anfang an höchste Konzentration gefragt sei, kam es anders. Bereits nach drei Minuten lagen die ersatzgeschwächten Devils mit 0 zu 2 hinten. Erst allmählich fanden danach die Langenthaler ins Spiel und gewöhnten sich an den holprigen Spieluntergrund, welcher kein anständiges Passspiel zuliess. Bei den besten Abschlusschancen im ersten Drittel beklagten die Oberaargauer jedoch Pech und trafen mehrmals nur den Pfosten. Nur soviel sei schon verraten: Hätte nur die Hälfte der Metall-Treffer der Devils an diesem Nachmittag den Weg ins Tor gefunden, die Langenthaler wären als Sieger vom Platz. Hätte, wäre, wenn nützt aber nichts. Die Mad Dogs machten es kurz vor der ersten Drittelspause besser und bauten ihren Vorsprung sogar auf vier Tore aus.

Zumindest defensiv kam im zweiten Drittel eine Reaktion der Langenthaler, nachdem eine Pausenpredigt fällig gewesen war. Alle drei Linien steigerten sich im Abwehrverhalten. Ausserdem griff Langenthal-Goalie Dominik Burgunder souverän ein, wenn Not am Mann war. Doch offensiv stand einzig ein Dulliker Eigentor während eines Devils-Powerplays zu Buche. Und da auch die Solothurner in Überzahl reüssierten lag man auch nach 40 Minuten immer noch mit 4 Toren in Rückstand.

Gleich zu Beginn des Schlussdrittels keimte nochmals Hoffnung auf. Die nominell dritte Linie schoss durch Alex di Nuzzo den zweiten Devils-Treffer und über 17 Minuten waren noch zu spielen. In der Folge scheiterten die Langenthaler aber ein ums andere Mal am Dulliker Schlussmann oder am eigenen Unvermögen. Als dann Dulliken kurz nach dem Seitenwechsel zwei weitere Tore gelangen, war das Spiel so gut wie entschieden. Mit dem Mute der Verzweiflung schossen die Langenthaler anschliessend doch noch drei Tore (zweimal Andreas Gerber und Kamm). Dieses letzte Aufbäumen kam jedoch zu spät.

Mad Dogs Dulliken Langenthal Devils II 7:5 (4:0,1:1,2:4)

Tore Devils: Andreas Gerber (2x), Christof Gerber, Di Nuzzo und Kamm.

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