Devils I schaffen Einzug in den Playoff-Halbfinal dank 10-4-Sieg gegen Martigny

Im Wissen mit einem Sieg die Playoff-Halbfinals zu erreichen und gleichzeitig als eines der besten zwei Teams die Qualifikation der 1.Liga abzuschliessen, traten die Devils engagiert das Heimspiel gegen Martigny an. Zu engagiert gingen die Langenthaler jedoch die ersten Minuten an, so dass man sich zuerst zweimal in Unterzahl wehren musste.

Dank aggressiven Boxplay überstanden die Devils diese heikle Phase unbeschadet und kurz darauf eröffnete Silvan Kaufmann in der 11. Minute mit einem platzierten Schuss aus dem Slot das Skore für die Heimmannschaft. Nur zweieinhalb Minuten später stand es bereits 3 zu 0 für die Langenthaler. Captain Adrian Gerber und Simon Heinzer hiessen die Torschützen. Alles lief rund und die Teufel schienen auf Kurs zu sein. Doch genau dann schlich sich mal wieder der Schlendrian in die Defensive der Oberaargauer ein. Die Unterwalliser vermochten davon zu profitieren und erzielten ihr erstes Tor. Nur kurz darauf beruhigte aber Adrian Gerber mit einem herrlichen Slapshot aus der Drehung unter die Latte die Nerven des Trainer-Duos Niggli/Starkermann und stellte den alten Abstand vor der Pause wieder her.

Die Geschichte des zweiten Drittels ist schnell erzählt. Wie bereits im ersten Drittel blieb die Chancenauswertung der Langenthaler mangelhaft.

Zumindest der lteste des Teams, Markus Hofer, machte vor, wie es eigentlich geht. Der Routinier verwertete seinen eigenen Abpraller aus spitzem Winkel zum 5 zu 1. Die läuferisch unterlegenen Martinacher holten im zweiten Spielabschnitt das Optimum heraus und schossen nach einem gewonnen Bully ihr zweites Tor.

Im Schlussdrittel wollte das nicht über alle Zweifel erhabene Schiedsrichter-Duo offenbar noch einmal ein bisschen Spannung in die Partie bringen. Dem Langenthaler Team wurde eine zweiminütige Bankstrafe aufgebrummt, weil es erst nach Ablauf der regulären Pausenzeit aus der Kabine zurückkehrte. Die Unterwalliser griffen den letzten Strohhalm, der sich ihnen bot, und verkürzten zum 3 zu 5 in diesem Powerplay. Nur sieben Sekunden später nahm Devils-Stürmer Sven Suter Martigny gleich wieder jegliche Hoffnung. Seine Hereingabe lenkte der sonst starke Walliser Goalie ins eigene Gehäuse ab. In der Folge waren die Romands nicht mehr zu einer Reaktion fähig.  Weitere Tore von Suter, Kurt und zweimal Hüssy machten das Stängeli fürs Heimteam perfekt. Zudem zeigte Devils-Goalie Dominik Burgunder bis zum Schluss eine überzeugende Leistung. Und nicht zu vergessen: Der Martigny-Akteur, welcher im Hinspiel den Langenthaler Oli Stampfli mit einem Ellbogencheck verletzt hatte, bekam die Revanche gleich mehrmals mit fairen Checks der Devils während des ganzen Spiels zu spüren.

Am Samstag bietet sich den Langenthalern jetzt die Möglichkeit mit einem Sieg auswärts gegen Bettlach die Tabellenspitze  zu erklimmen und die Qualifikation somit als bestes Erstliga-Team zu beenden. Es wäre der fünfte Langenthaler Sieg in Folge.

Langenthal Devils – Martigny II    10:4 (4:1,1:1,4:2)

Tore Devils: Adrian Gerber (2x), Suter (2x), Hüssy (2x), Heinzer, Silvan Kaufmann, Hofer und Kurt.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.