Devils I mit weiterem Kantersieg auswärts gegen Seetal II

Die Devils traten in Lenzburg mit einem knappen Kader an. Zudem fehlten einige Teamstützen und Spieler die läuferisch stark sind auf diesem grossen Spielfeld.

Die Devils wollten eine klare Leistungssteigerung zeigen, hatte man doch gegen den letzten Gegner (Horgenberg Hammers) nicht das ganze Potential ausgeschöpft. Zu oft  haderte man beim letzten Spiel bei den Abschlüssen. Coach Jan Starkermann wollte von Beginn weg den Gegner unter Druck setzen und ihnen nie den Funken einer Hoffnung auf eine Chance geben. Dies gelang den Devils auch. Nach knapp 18 Minuten musste der bemitleidenswerte Admirals-Torwart bereits neun Mal hinter sich langen.

Vor allem die erste Linie um André Kamm, Sven Stocker, Jonas Lanz und Patrick Wälchli war von Beginn an hellwach und buchten im ersten Drittel 7 der 9 Tore. André Kamm brillierte mit 2 Toren und 3 Pässen – diese Linie erspielte sich Chance um Chance und zauberte das eine oder andere Mal herrliche Spielzüge auf das Feld.

Im zweiten Drittel bewies der Gegner Charakter und liess sich entgegen vieler Konkurrenten nicht fallen. Die Devils konnten im Powerplay (Strafe gegen Seetals Nr. 56 Michael Beck) nach 22:24 zum zehnten Mal jubeln. Wiederum traf André Kamm. Danach schalteten die Oberaargauer mindestens einen Gang zurück und kassierten prompt den ersten Gegentreffer. Auf der Bank wurde nun der Coach lautet und wollte wieder mehr Spielanteile für die Gäste. Seine Worte wurde nicht überhört und zur Spielmitte traf Jonas Lanz auf Pass von Sven Stocker nach einem herrlichen Passpiel zum 11:1. Die Devils erzielten im 2. Drittel noch weitere zwei Tore zum klaren 13:1 Zwischenstand.

Das letzte Drittel wurde dann wieder etwas ruppiger geführt. Es wurden nicht viele Strafen ausgesprochen, aber man merkte einerseits den Frust der Admirals und andererseits die etwas überhebliche Art und umständliche Spielweise der Devils. Das Schlussresultat lautete dennoch klar und deutlich mit 20:3 für die schwarz-gelb-roten Teufel aus Langenthal.