Devils mit weiterem Sieg in Kloten

Die Devils konnten das Spiel in Kloten mit drei Linien und einem weiteren Spieler in Angriff nehmen. Dies war auch nötig, wenn man weiss, wie viele Spieler am Vorabend bzw. Morgen aufgrund eines grossen und sehr populären Festes in Langenthal spät ins Bett gingen.

Leider machte nur die nominell 2. Linie mit Rätz, Felber, Wälchli und Kaufmann einen frischen und wachen Eindruck. Sie waren es auch die immer wieder vor Torhüter Anlauf gefährlich auftauchten und nach knapp 18 Minuten die ersten drei Tore machten. Danach traf für die Devils noch Olivier Garnier mit einem herrlichen Backhand-Schlenzer unter die Latte zum 4:0 Pausenstand.

Die Devils haderten immer wieder mit dem schwer zu spielenden Platz. Viel war aber auch auf Zufall aufgebaut und hatte weder Hand noch Fuss. Trainer Jan Starkermann forderte mehr Abschlüsse und noch mehr Laufarbeit. Die Devils konnten im 2. Abschnitt fünf weitere Tore erzielen, bekamen aber das erste Gegentor der Zürcher aufgrund einer Unachtsamkeit der 2. Linie, die vorher so gut funktionierte. Der Platz half aber auch mit, da der Ball im dümmsten Moment vor der Kelle von Wälchli noch einen „Hüpfer“ nahm und so der Befreiungsschlag verfehlt wurde.

Auch im letzten Abschnitt liessen die Gäste nichts mehr anbrennen. Dass mit schönen Kombinationen auch auf diesem Feld aufgespielt werden kann zeigten Rätz, Felber, Wälchli und Kaufmann. Sie erzielten von den Total 13 Toren deren 8. Der 2. Treffer Klotens erzielte Reto Feurer nach 54:10 nach einem krassen Black-Out von Langenthals Lanz. Dieser versuchte, als hinterster Spieler zu dribbeln, schlug über den Ball, dieser luchste Feurer ab und knallte ihn ins Tor – Burgunder hatte dabei keine Chance.

Fazit: es hätte auch ein „Bitzeli“ mehr sein dürfen/können.