Devils II überzeugen in Erlinsbach

Mit gut zwei Linien konnte die zweite Mannschaft der Devils den Weg nach Erlinsbach antreten. Man war zuversichtlich, dass die Punktejagd erfolgreich sein würde und stieg konzentriert in das Spiel gegen die Horgenberg Hammers II ein. Mit Oli Stampfli hatte man sogar eine Verstärkung aus der ersten Mannschaft im Lineup. Die Devils konnten gegen die Zürcher zwar Druck aufbauen, aber noch keine Tore verbuchen. Gleichzeitig waren die Hammers jeweils gefährlich, wenn ihre schnellen Stürmer zu Gegenstössen ansetzten.

Es dauerte eine Weile bis Ädu Gerber, der gerade am Ende eines langen Einsatzes stand, doch noch einen Abpraller am starkern Keeper der Horgenberger vorbei im Tor unterbringen konnte. Auch das 2:0 wurde wiederum von Adrian Gerber erzielt, der den eigenen Abpraller wiederum souverän verwandelte. Roger Oertig im Tor hielt seinen Kasten sauber und Jessica Di Nuzzo, die einzige weibliche Verstärkung an diesem Turnier, machte ihre Sache in der Defensive sehr gut.

Einziger Wermutstropfen war, dass sich der Topscorer Christof Gerber in diesem Spiel verletzte und für das zweite Spiel nicht mehr zur Verfügung stand. Jedenfalls nicht als Spieler, doch Chrigi zeigte seine wahre Berufung und coachte die Devils im zweiten, turbulenten Spiel.

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Christof Gerber in Action als Coach

Gegen Hägendorf hatten die Devils meist gute Resultate erzielen können, doch in dieser Partie schien es zuerst, als würden die Solothurner dieses Mal das bessere Ende für sich erkämpfen. Sie spielten gut auf und kamen zu viel zu vielen Chancen, welche sie auch nützten. Die Devils lagen zur Pause zurück und Chrigi Gerber musste die Linien umstellen. Kusi Hofer und Ädu Gerber waren nun ein neues Sturmpaar und sie mischten die gegnerische Verteidigung gehörig auf. Bald hatten die Devils das Score ausgeglichen und gingen danach sogar noch in Führung. Diese Führung konnten sie dann bis zum Schluss verwalten und gewannen nicht unverdient 6:4. Die Devils hatten Charakter gezeigt und den starken Beginn der Solothurner wett gemacht.